Die wichtigsten Formen der Personalvermittlung – das sollten Sie wissen, K-Recruiting - DIE BESTE LÖSUNG ODER NICHTS.
Die wichtigsten Formen der Personalvermittlung – das sollten Sie wissen, K-Recruiting - DIE BESTE LÖSUNG ODER NICHTS.
Die wichtigsten Formen der Personalvermittlung – das sollten Sie wissen, K-Recruiting - DIE BESTE LÖSUNG ODER NICHTS.

Die wichtigsten Formen der Personalvermittlung – das sollten Sie wissen

Um offene Positionen kurzfristig und passend zu besetzen, verlassen Unternehmen sich nicht mehr auf eigene Recruiting-Abteilungen. Vermehrt wird der eigene Bedarf nach Personal über externe Personaldienstleister gedeckt. Welche Modelle es hier in der Praxis gibt und welche Vor- und Nachteile diese haben, möchten wir Ihnen in der folgenden Übersicht näher bringen:

DIREKTVERMITTLUNG

Das Angebot der Direktvermittlung – auch Personalvermittlung genannt – existiert in Deutschland etwa seit der Mitte der 1990er-Jahre. Gemeint sind damit Dienstleistungsunternehmen, die im Auftrag von Unternehmen geeignete Bewerber ausfindig machen und sie an das Unternehmen in ausschließlich feste Arbeitsverhältnisse vermitteln.

Inzwischen hat sich die Branche in spezielle Sektionen unterteilt, die an unterschiedlichen Bezeichnungen erkennbar sind, beispielsweise Personalberatung, Personalagentur, Personaldienstleister oder Headhunter. Obwohl alle Unternehmen dieser Bereiche im Grunde die gleiche Dienstleistung anbieten, gibt es feine Unterschiede in der strategischen Ausrichtung und im Dienstleistungsspektrum. Headhunter, die im Bereich Executive Search tätig sind, fokussieren sich in der Regel auf gefragte Top-Kräfte und werben passende Kandidaten oftmals aktiv beim Mitbewerber ab. Vorsicht: Hier spielt Wettbewerbsverbot häufig eine Rolle, so dass der gewünschte Kandidat nicht so einfach wechseln kann oder teuer ausgelöst werden muss.

Die Vorteile für Arbeitnehmer liegen auf der Hand: Sie werden aktiv angesprochen und brauchen sich selbst nicht auf Stellensuche begeben. Das spart Ressourcen – auch im Unternehmen. Meist geht es um Positionen in Spezialgebieten, für die passende Mitarbeiter nicht so leicht gefunden werden. Gleichzeitig handelt es sich ausschließlich um Festanstellungen, die langfristig angelegt sind. Entsprechend kostenintensiv ist diese Form der Personalgewinnung für Unternehmen: Die meisten Personaldienstleister arbeiten in der Direktvermittlung mit einem sogenannten Retainer-Modell – einer Grundgebühr, die auch ohne erfolgreiche Vermittlung entsteht. Für eine erfolgreiche Besetzung der Position fällt außerdem ein prozentualer Anteil des Brutto-Jahresgehalts an (ca. 15-30 %) – gerade bei Spezialisten oder Management-Positionen eine nicht unerhebliche Summe.

Arbeitnehmerüberlassung, Leiharbeit und Zeitarbeit

Alle drei Begriffe beschreiben das gleiche Prinzip: Hier besteht eine Dreiecks-Beziehung zwischen einem (dauerhaften) Arbeitgeber, einem Arbeitnehmer und einem weiteren Unternehmen, welches den Arbeitnehmer für eine bestimmte Zeit „ausleiht“. Die Arbeitsverhältnisse im Entleihunternehmen können mittelfristig bis maximal 18 Monate dauern oder oftmals auch nur kurzfristiger Natur sein – wie beispielsweise die wochenweise Beschäftigung auf Baustellen oder in der Gastronomie.

Der wesentliche Unterschied zur klassischen Personalvermittlung: Der Arbeitnehmer bleibt auch bei Beschäftigung im Entleihunternehmen Festangestellter beim Überlassungsunternehmen. Er hat mit ihm einen festen Arbeitsvertrag. Der Personaldienstleister „entleiht“ den Arbeitnehmer zu einem fest vereinbarten Stunden- bzw. Tagessatz und stellt dem Entleihunternehmen die vereinbarten Beträge in Rechnung.

Für den Arbeitnehmer ist von Vorteil, dass er über ein festes Angestelltenverhältnis und die damit verbundene soziale Absicherung verfügt. Von Nachteil kann die Weisungsbefugnis des Überlassungsunternehmens sein: Der Arbeitnehmer hat meist kein Mitspracherecht bei der Zuteilung an ein anderes Unternehmen und muss die Arbeit entsprechend seines Arbeitsvertrags in jedem Fall antreten.

Für Arbeitgeber ist die Beschäftigung von Leiharbeitern eine praktikable Methode, um flexibel auf konjunkturelle oder andere äußere Einflüsse zu reagieren. Diese Methode ist nicht für jedes Unternehmen oder jede Position geeignet, da bei der Arbeitnehmerüberlassung normalerweise weniger spezialisierte Arbeitskräfte verliehen werden, obwohl mittlerweile auch immer mehr Ingenieure auf diese Weise vermittelt werden.

Interimsmanagement (Contracting)

In Unternehmen verschiedener Branchen lässt sich ein Wandel des Personaleinsatzes beobachten: Immer mehr Projekte erfordern einen kurzfristigen und gleichzeitig zeitlich befristeten Einsatz von hochqualifizierten Experten – eine dauerhafte Festanstellung ist daher oftmals nicht der richtige Weg. Gleichzeitig wechseln immer mehr Spezialisten in die Selbständigkeit und bieten ihre Leistung als Freelancer im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags als sogenannter Interimsmanager an.

Die Vorteile sind auch für die Freelancer selbst deutlich: Die projektbezogene, freiberufliche Tätigkeit ist abwechslungsreich und bringt größtmögliche Flexibilität im Bezug auf Leistungsort, – dauer und Auslastung. So öffnen sich völlig neue Perspektiven in der Gestaltung von Karriere und Privatleben.

Um den passenden Freelancer, dessen Verfügbarkeit und Expertise mit den Anforderungen übereinstimmen, kurzfristig zu finden, setzen viele Unternehmen auf Personaldienstleister, die spezialisiert sind auf die Vermittlung von freiberuflichen Experten – dem sogenannten Contracting.

Beim Contracting besteht – ähnlich wie bei der Arbeitnehmerüberlassung – ein Dreiecksverhältnis: Der Personaldienstleister schließt mit dem Freelancer einen Vertrag und verkauft dessen Dienstleistung an das beauftragende Unternehmen, den Kunden. Dem Kunden werden lediglich die beauftragten und tatsächlich geleisteten Stunden zum vereinbarten Stundensatz in Rechnung gestellt.

Gute Personaldienstleister können aufgrund ihres großen Netzwerks und ihrer eigenen Branchenkenntnis bereits innerhalb weniger Stunden passende Kandidaten vorschlagen, so dass bereits nach wenigen Tagen Interviews stattfinden können. Transparenz und Schnelligkeit stellen sich hier immer wieder als die großen Vorteile dieser Vermittlungsform heraus, gleichzeitig werden unternehmensseitig nur wenig Ressourcen für die Besetzung der Position gebunden. Lesen Sie HIER mehr über die Vorteile für Unternehmen.

Für den Consultant ist die Zusammenarbeit vor allem eines: Praktisch. Neue, passende Projektangebote werden vom Personaldienstleister proaktiv vorgestellt, so dass sich der Freelancer während seines Projekteinsatzes vollständig auf seine Arbeit konzentrieren kann. Einen Überblick über aktuell offene Positionen finden Sie HIER

Für freiberufliche Projekte in der Life Science-Branche stehen wir jederzeit zur Verfügung – kontaktieren Sie uns gern zu Fragen oder zu konkreten Projekten. Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter +49 18 90 998 0 oder per Email über das nachstehende Kontaktformular:

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