Digitalisierung in der Life Sciences Industrie

In den meisten Industrien ist Digitalisierung schon seit langem ein Thema, gut etabliert und fördert Innovation und Wachstum. Wie es jetzt auch für die Life Sciences Industrie vorhergesagt wird. Eine Roland Berger Studie berichtet, dass sich bis 2020 der Digital Health Markt verzweieinhalbfachen wird: Von 80 auf 200 Milliarden US Dollar.

Wenn man weiterliest erfährt man, dass die komplette Wertschöpfungskette sich in diesem Punkt verändern und Chancen bieten wird. Die Zusammensetzung des heutigen Gesundheitsmarktes wird sich ändern. Große Technologiekonzerne, aber auch viele Start-ups werden mit innovativen Geschäftsmodellen den Markt erschließen wollen. Die Firma Medella arbeitet beispielsweise an einer smarten Kontaktlinse, die den Glukosespiegel von Diabetespatienten überwachen soll. Die Daten können die Anwender dann direkt auf ihrem Smartphone einsehen. Automatisches Warnsystem sicherlich inklusive. Ideen wie diese sollten Pharma- und Medizintechnikunternehmen auf den Plan rufen, damit sie rechtzeitig auf den Zug aufspringen können und intern die nötigen Strukturen und Unternehmenskultur schaffen.

Digitalisierung bedeutet auch, dass sich der Markt an sich vergrößert, da Marktsegmente entstehen, die es vorher noch nicht gab. Handy-Apps, die Daten wie Blutdruck, Schlafgewohnheiten oder die Körpertemperatur nutzen. Dadurch sollen Patienten in die Lage versetzt werden, eine Erstdiagnose ohne Arzt oder Apotheker, sondern per Handy zu erstellen. Die digitale Auswertung von Gesundheitsdaten könnte auch der personalisierten Medizin weiter Aufschwung geben. Medizintechnikunternehmen dagegen setzen mehr auf Vernetzung ihrer Produkte für den Austausch von Daten. Zum Beispiel könnte dadurch intensives Monitoring vereinfacht und nach einer OP die Nachbehandlung optimiert werden. Apotheker sollen in Zukunft mit einem 3-D Drucker Arzneimittel auf jeden einzelnen Pateinten abgestimmt selbst herstellen können.

Information-guided-therapy ist etwas, was die Firma Elekta schon heute anbietet. Elekta hat ihren Schwerpunkt in der Strahlentherapie. Das Motto: „Bessere Informationen werden die Zukunft der Krebsbehandlung verändern.“ Ihre Software will personalisiert und effizienter Krebs behandeln, indem sie den Zugang zu Gesundheitsdaten und Wissensaustausch für Ärzte verbessert.

 

Um neue Ideen zu entwickeln und marktreif zu machen benötigt man neben der Finanzierung vor allem Brainpower. Wir sind also gespannt, wie schnell die Entwicklung vorangeht und sich auch der Arbeitsmarkt verändert. Damit wir sicherstellen können, die richtigen Consultants bereits zu kennen, wenn Sie sie später brauchen!

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