Biotech in Europa

Biotech ist und bleibt ein äußerst wichtiger Zweig der Life Science Industrie. Unter anderem weil die Entwicklung in der personalisierten Medizin immer weiter voranschreitet, z.B. mit individualisierten Impfstoffen gegen Krebs.

Biotechfirmen sind oft sogenannte „virtual companies“, welche viel mit Consultants arbeiten, die beratend, als Projektmanager oder als ausführender Arm für spezialisierte Themen tätig sind. Kleinere und mittlere Biotech-Unternehmen geben die Herstellung der Produkte oft komplett an Lohnhersteller ab. Da ist es essentiell, einen Top CMO Manager zu haben, der sich über alle Vorgänge hinweg sehr gut auskennt, mit den Leuten auf Augenhöhe sprechen kann und im Hinblick auf Zulassung, Qualität, Timelines und optimale Kommunikation weiß worauf es ankommt.

 

Biotech ist nicht Pharma


Die Besonderheit der Biotechnologie ist die Herstellungsmethode. Hier sind lebende Organismen wie Bakterien oder Zellen die Grundlage, nicht eine chemische Synthese wie in der Pharmaindustrie. Logisch, dass die Anforderungen an Biotech-Projekte (vor allem im GMP Umfeld) in vielen Punkten unterschiedlich sind und Spezialkenntnisse wie Fermentation oder Aufreinigung voraussetzt um erfolgreich Projekte durchführen zu können.

Biomanufacturing ist speziell: QPs für den Biotech-Bereich müssen in manchen Ländern besondere Voraussetzungen erfüllen. In Deutschland z.B. sind es für Impfstofffreigabe mind. 3 Jahre Erfahrung in der Mikrobiologie / Serologie in einem herstellenden Pharmaunternehmen. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Agentur dieses Wissen besitzt.

K-Recruiting hat diese Spezialkenntnisse und weiß exakt welche Fragen man Ihnen als Consultant direkt stellt, um Ihre Projektakquise möglichst effizient zu gestalten.

Auch im Bereich der Zulassung kann es ratsam sein, Consultants an Bord zu holen, die viel im Biotechbereich tätig waren. Oft beschäftigen sich diese Innovatoren mit sogenannten Orphan Drugs gegen seltenen Krankheiten. Möglicherweise verkürzte Zulassungsverfahren und Reglements, die sich von den klassischen Verfahren unterscheiden, sollten dem Consultant auf  jeden Fall bekannt sein.

 

Biosimilars


Blickt man auf die Generikaindustrie ist die jüngste und sehr vielversprechende Entwicklung der Vorstoß der Biosimilars, also biotechnologisch hergestellte „Nachahmerpräparate“. Das wird sicherlich von Dauer sein, wenn man sieht, dass sogar ein Top 10 Biotechkonzern nun Biosimilars als Geschäftsfeld entdeckt hat.

Auch hier gibt es in der Entwicklung andere Dinge zu beachten, als im klassischen Generikageschäft, da der Forschungsaufwand für die Biosimilars höher ist. Man sollte aus diesem Grund z.B. auch im Bereich Clinical Development auf Mediziner setzen, die bereits an der Entwicklung von Biosimilars mitgewirkt haben. Das Studiendesign muss hier nämlich darauf ausgerichtet sein, die Ähnlichkeit zum Originatorprodukt nachzuweisen, nicht primär Sicherheit oder Wirksamkeit.


Synergien durch europaweite Tätigkeit


In Europa gibt es – wie auch in den USA – bestimmte Biotech-Hubs, weil man sich davon mehr Innovation erhofft und Synergien in der Infrastruktur entstehen können. Eine hohe Dichte an Biotechunternehmen haben die Schweiz, Dänemark und Schweden, Deutschland, UK & Irland, sowie Belgien und die Niederlande.

Für Biotech- und Biosimilarunternehmen und Consultants macht es daher gleichermaßen Sinn mit einem Dienstleister zusammenzuarbeiten, der sich auf Freelancer im Life Science Bereich für ganz Europa spezialisiert hat!

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